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| 3500 v. | 3000 | 2500 | 2000 | 1500 | 1000 | ||||
| 3500 - 1900 | |||||||||
| 1900 - 1650 | |||||||||
| 1650 - 1450 | |||||||||
| 1450 - 1100 | |||||||||
Die alte Zivilisation von Kreta erhielt die Bezeichnung minoisch von dem britischen Archäologen Sir Arthur
Evans, der 1900 begann, die Überreste auszugraben.
Er glaubte, dass schattenartige Erinnerungen an diese Zivilisation hinter dem griechischen Mythos von Minos
standen, dem Sohn des Zeus und der Europe. Minos war König von Kreta und hielt ein stierköpfiges Ungeheuer, den
Minotaurus, in einem Labyrinth gefangen.
| 6500 v.Chr. |
Erste Besiedlung Kretas, zuerst in Höhlen, dann in Häusern aus Bruchstein und Holzdächern. |
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| 2600 v.Chr. |
Entwicklung der Landwirtschaft. Einführung von Bronzewerkzeugen. Bau von Kuppelgräbern. |
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| 1900 v.Chr. |
Zeit der alten Paläste. Konzentration der Macht auf einige Paläste. Bau der Paläste in Knossos,
Malia, Festos und Zakros. Beginn der minoischen Seeherrschaft: Kolonien in Milos, Kythera und in Kleinasien. |
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| 1700 v.Chr. |
Zeit der neuen Paläste. Goldenes Zeitalter Kretas. Konzentration der Macht und des Lebens auf die Paläste. Bedeutender Seehandel. Handelsniederlassungen in Afrika, Kleinasien und auf den ägäischen Inseln. |
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| 1500 v.Chr. |
Der Vulkanausbruch des Santorins veränderte das Leben
im gesamten Mittelmeerraum. 83 km2 der gleichnamigen Insel explodierten in die Luft, nach Schätzungen bis 30
000 Meter hoch. In einem Gebiet von 700 km Länge, auf eine Fläche von über 300 000 km2 verstreut, können
noch heute Ascheablagerungen nachgewiesen werden. |
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| 1450 v.Chr. |
Zerstörung der Paläste und Herrenhäuser. Ein eindeutiger Zusammenhang mit dem Ausbruch des Vulkans Santorin ist bis heute noch nicht erwiesen. Nur der Palast von Knossos blieb partiell erhalten. Beginn der Machtübernahme der Mykener. Der Palast von Knossos wird wieder aufgebaut. Die Mykener leben friedlich mit den noch ansässigen Minoern zusammen auf der Insel. |
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| 1200 v.Chr. |
Unruhen und Zerstörungen im gesamten Mittelmeerraum. Ende der Hochkultur auf Kreta. |
Im Grundriss blieb der Begriff Labyrinth wegen der verwinkelten und rechtwinkligen Anlage verbunden. Die Anlage gruppiert sich um einen zentralen Mittelhof. Interessant sind insbesondere die schönen Fresken und der Thronsaal. |
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Ein weiteres Machtzentrum bildete der Palast von Malia. Die Festungsmauer ist aus schön behauenen Steinblöcken gebaut und weist in ihrem Verlauf Einsprünge und Vorsprünge auf, die vor allem noch am Westteil der Mauer zu sehen sind. Vom Mittelhof, der auf zwei Seiten mit Säulengängen eingefasst ist, gehen verschiedene Gemächer aus, die sich in Form von Quadraten ausdehnen. In Mallia kann man bereits seit der Frühepoche das Erscheinen von Stockwerkskonstruktionen, vor allem über dem Westflügel des Palastes, feststellen, die wahrscheinlich über eine große Treppe vom Mittelhof aus zugänglich waren. Der östliche Teil besteht ausschließlich aus einfachen, erdgeschossigen, zwischen dem Hof und der Einfriedung gelegenen Vorratskammern mit stuckverzierten Wänden, in denen die Vorratsgefäße eingelagert wurden. Die Halle, die den Mittelhof im Norden begrenzt, zeugt durch ihre Konstruktionsweise vom Einfluss Ägyptens auf Kreta. |
Unweit vom heutigen Agios Nikolaos liegt die urgeschichtliche Siedlung von Gournia. Die Ausgrabungen liegen auf einem kleinen Hügel an der Mirabello-Bucht. Die Überreste der Stadt zeigen dem Besucher das Leben der einfachen Leute in der Zeit der Minoer. Sie wurde wahrscheinlich durch eine Feuersbrunst vernichtet. Die Freilegung von Teilen des Ortes erfolgte erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Grundmauern der Häuser sind noch recht gut erhalten. Am höchsten Punkt des Hügels befinden sich neben einem größeren freien Platz die Reste eines palastartigen Baus, möglicherweise die Residenz eines Regenten. Die Bewohner der Siedlung lebten einfach und dicht gedrängt. |
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Das wohl schönste Schmuckstück aus der minoischen Kultur ist die sogenannte goldene Biene von Malia. Sie wurde in Nekropole am Meer gefunden. |
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Der Ring des Minos |
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Der tönerne Diskus von Phaistos stellt das meistdiskutierte Schriftdenkmal der gesamten antiken Welt dar. Die Hieroglyphen sind bis heute nicht entschlüsselt worden. |
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Der Stierkopfrhykon ist eines der berühmtesten Kunstwerke der minoischen Kultur. |
| www.kreta-impressionen.de | |
| www.archaeologie-online.de |